Perspektiven

Die Perspektiven der zukünftigen Arbeit des Volksbildungsrings sind bereits in der Gegenwart angelegt: Es gilt, das kulturelle Leben abseits der Großstädte nicht veröden, nicht von dort gänzlich aufsaugen zu lassen, sondern Akzente zu setzen, die den Eigenwert und die Leistungsfähigkeit, ja, Attraktivität einer eher ländlichen Region unter Beweis stellen.

Der Volksbildungsring möchte mit seinen Veranstaltungen auch dazu beitragen, dass die Bewohner Arolsens sich stärker mit ihrer Stadt, die ihnen ein vernünftiges Maß an Unterhaltung, kulturellen Veranstaltungen und Anregungen bietet, identifizieren.

Eine Bildungseinrichtung, die Menschen nicht nur oberflächlich ansprechen will, muss heute auch versuchen, sie vom nur konsumierenden Umgang mit den Massenmedien wegzulocken hin zu Veranstaltungen, die in einer Gemeinschaft erlebt werden und wo sich anschließend offiziell oder inoffiziell die Möglichkeit zu Gesprächen und zur Reflexion des Erlebten ergibt. Es soll die Erfahrung ermöglicht werden, dass z. B. die Atmosphäre eines "live" erlebten Theaterstücks oder Konzerts ein stärkerer Anreiz ist als der Konsum einer noch so guten Kulturkonserve. Aus solcher Erfahrung kann der Funke zur Eigentätigkeit entspringen.