Volksbildungsring Bad Arolsen e. V.

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Erfahren Sie an dieser Stelle alles über Vorträge, Kultur, das Bildungsangebot der Volkshochschule, über Schlosskonzerte und allerlei anderes Wissenswertes.

Der besondere Buchtipp

Buchtipp 2010 60 Jahre Volksbildungsring Bad Arolsen

Bildung als Bürgerbewegung
Eine Chronik von Horst Schwarze

Herausgegeben vom Volksbildungsring Bad Arolsen e. V. im Jahr 2007

 

18 Jahre Arolser Barock-Festspiele18 Jahre Arolser Barock-Festspiele

Herausgegeben vom Kreisverband für Erwachsenenbildung Waldeck-Frankenberg

Kreisvolkshochschule 2004
104 Seiten, Chronik mit über 70 Fotos der Festspielgeschichte 1986 - 2003
Preis: 5 €

Erhältlich im Buchhandel in Bad Arolsen und beim VBR.

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Unterstützen Sie unsere ehrenamtliche Kulturarbeit und werden Sie Mitglied.

Genießen Sie folgende Vorteile:

  • Verbilligte Abonnements für Schloßkonzerte und Theaterreihe, freier Eintritt bei allen Vortrags- und Filmabenden
  • Ermäßigung bei allen Konzerten, Theater- aufführungen und Einzelveranstaltungen
  • frühzeitige Programminformationen zu allen Veranstaltungen

70 Jahre Volksbildungsring Bad Arolsen

Der am 28.10.1947 gegründete Volksbildungsring ist das Produkt eines politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Neubeginns. Nach der Befreiung Deutschlands aus den Zwängen der ideologischen Einengung des Denkens durch den Nationalsozialismus waren die alliierten Besatzungsmächte bemüht, die Bevölkerung durch „Umerziehung“ zu demokratischen und humanen Werten zurückzuführen.

Das geschah für die Jugend in den Schulen und für die Erwachsenen über die Medien Zeitung und Rundfunk, die aber noch längst nicht so präsent waren wie heute. Deshalb gründeten, angeregt durch die skandinavische Volkshochschulbewegung, vielerorts verantwortungsvolle Persönlichkeiten ehrenamtlich Vereine, die auf örtlicher Ebene den Menschen Hilfe geben sollten, sich geistig neu zu orientieren.

Statt des unselbstständigen Gehorsamsdenkens und des rassistischen Überlegenheitswahns galt es jetzt, Werte wie Selbstverantwortung, Demokratie und Humanität wieder im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern. Dabei konnte man auf europäische und durchaus auch in unserem Land vorhandene Traditionen zurückgreifen. Und so bot das Arolser Gründungsteam um Gymnasialprofessor Saß, Schulrat Graf und Staatsanwalt Wenske den Arolsern im „Volksbildungsring“ vor allem in Vorträgen oder Theateraufführungen die Begegnung mit Werten, die zuvor verdrängt worden waren.

Aber auch in Konzerten setzte man auf die alle Menschen weltweit ansprechende Sprache der Musik. Dabei war man keineswegs nur rückwärtsgewandt, sondern setzte sich auch mit aktuellen Informationen und Problemen aus Politik, Medizin, Wissenschaften und Kultur in aller Welt auseinander. So wurden Wege beschritten, die sich in der Folgezeit bewährt haben und von den folgenden Generationen ausgebaut und institutionalisiert werden konnten.

Bis heute bietet der Volksbildungsring unserer Stadt und ihrer Region ein zeitgemäßes Kulturangebot, das viele wesentliche Bereiche unseres Lebens betrifft. Und da Konstanz des Angebots ein wichtiger Faktor für seine Wirksamkeit ist, hat der VBR schon früh begonnen, immer wiederkehrende Reihen zu installieren: Vor 66 Jahren wurden die überregional ausstrahlenden Schlosskonzerte gegründet. Seit 49 Jahren bietet der VBR eine professionelle Theaterreihe an, die von der Oper über Schauspiel und Ballett bis zum Familienmusical die ganze Bandbreite von Theater spiegelt.

Seit 34 Jahren geben Hochschultage der Bevölkerung die Chance, sich auf hohem Niveau über aktuelle Themen zu informieren und über sie zu diskutieren. Vor 31 Jahren gründete der Volksbildungsring die Arolser Barock-Festspiele, einen kulturellen Leuchtturm über die Region hinaus. Neben diesen Reihen werden ganzjährig Vorträge zu medizinischen und allgemeinbildenden Themen angeboten, größtenteils mit örtlichen Partnern. Und nicht zuletzt bereichern Konzerte mit einheimischen Interpreten die Musikszene der Region. Ein Abbild der umfassenden Aktivitäten dieses ehrenamtlich arbeitenden Vereins ist der vorliegende Veranstaltungsplan.

Horst Schwarze